SOLINGER ORCHESTERFREUNDE UNTERSTÜTZEN BERGISCHE SYMPHONIKER IN DER NÄCHSTEN SPIELZEIT MIT 22.000 €

Reiner Daams und Julia Lipschitz einstimmig als 1. und 2. Vorsitzende bestätigt

Auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung hat der Solinger Freundeskreis der Bergischen Symphoniker seinen Vorstand wiedergewählt. Reiner Daams wurde als 1. Vorsitzender ebenso einstimmig wie Julia Lipschitz als 2. Vorsitzende und Daniel Vis als  Kassenwart im Amt bestätigt. Auch Schriftführer Udo Giesen,  Birgit Walter, Almut Wiesemann und Rena Schlemper wirken im Vorstand weiter mit und erhielten dafür die einmütige Rückendeckung der Mitglieder. Mit einem herzlichen Dank für die Unterstützung in den vergangenen Jahren und einer CD der Bergischen Symphoniker verabschiedete der alte und neue Vorsitzende Andrea Noe-Kückelhaus, die aus dem Vorstand aus eigenem Wunsch ausschied.

Zu Beginn der Versammlung erinnerte Reiner Daams an Regina Hartmann, die vor einer Woche verstorben war. „Regina Hartmann war Ehrenmitglied der Solinger Orchesterfreunde. Sie hat sich unermüdlich für die Symphoniker eingesetzt und mit großem persönlichen Engagement allein rund 200 Mitglieder für den Freundeskreis der Bergischen Symphoniker geworben. Wir werden Regina in unseren Herzen behalten und in ihrem Sinne die Arbeit für unser Orchester fortsetzen.“

„Die Orchesterfreunde haben trotz Corona auch aktuell 340 Mitglieder und sind damit exakt genauso stark wie in 2019“, freut sich Schatzmeister Daniel Vis. „Da die Förderung in 2020 aufgrund vieler ausgefallener Konzerte nicht so umfangreich sein konnte, können wir die Förderung der Bergischen Symphoniker in der nächsten Spielzeit auf bis zu 22.000 € steigern.“ Gefördert werden damit u. a. Gagen für Solistinnen und Solisten sowie Gastdirigate und Aushilfen. Darüber hinaus wird auch das von Almut Wiesemann betreute Programm „Freikarten für Jugendliche“, das von der Krebs-Stiftung finanziell ermöglicht wird, fortgesetzt.  Anfang des Jahres hatte der Verein das Orchester zudem beim Ankauf von Videokameras und weiterem Zubehör unterstützt, um das digitale Angebot der Symphoniker in der Coronazeit stärken zu können.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung bedankten sich Mitglieder und Vorstand bei Generalmusikdirektor Daniel Huppert, Geschäftsführer Stefan Schreiner und den Musikerinnen und Musikern für die großartige Arbeit in diesen schwierigen Zeiten. „Die Symphoniker haben in den letzten 18 Monaten in Solingen und Remscheid viel Kreativität und Engagement bewiesen.“ Besonders herausgehoben wurden der Adventskalender mit täglichen musikalischen Leckerbissen sowie die Videoproduktion Peter und der Wolf auf YouTube.

Orchesterfreunde trauern um Regina Hartmann

Wir haben heute die traurige Nachricht erhalten, dass in der Nacht zum 19. September unser Ehrenmitglied Regina Hartmann im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Ihren letzten Geburtstag hat sie am vergangenen Freitag noch mit einigen Freundinnen und Freunden feiern können.

Regina war eine unermüdliche Kämpferin für die Bergischen Symphoniker, sie allein hat mit ihrer persönlichen Ansprache über 200 Mitglieder für unseren Verein geworben.

Regina Hartmann war zudem seit 1964 Mitglied des Chores der Bergischen Symphoniker bzw. des Solinger Vorgängerchores und damit eines seiner langjährigsten Mitglieder. Das Singen war Reginas Leben, denn sie hat nicht nur diesen Chor, sondern unzählige weitere Solinger Chöre mit ihrem kräftigen Sopran und mit ihrer Fröhlichkeit bereichert. Wir alle, die sie kannten, werden vermutlich ihr Lachen für immer im Ohr behalten.

Regina Hartmann war ein wunderbarer Mensch, wir werden sie nicht vergessen und ihr Andenken in Ehren halten.

Orchesterfreunde auch in Pandemiezeiten aktiv

Gerade für die Kultur ist die Zeit der Corona-Pandemie besonders schwierig. Öffentliche Konzerte im Konzertsaal sind schon seit Monaten nicht mehr möglich. Solisten und Solistinnen können nicht auftreten, Gagen fallen nicht an. Auch unsere Aktion, allen jungen Menschen Freikarten für die philharmonischen Konzerte zu ermöglichen, muss ruhen. Wozu braucht es da die Orchesterfreunde? Die Antwort haben die Bergischen Symphoniker selbst gegeben.

Musikerinnen und Musiker unseres Orchesters haben schon im vergangenen Jahr mit großem Engagement in Eigenregie eine Vielzahl an Videos produziert. Sie haben ihre Kolleginnen und Kollegen, Generalmusikdirektor Daniel Huppert, Geschäftsführer Stefan Schreiner und weitere Persönlichkeiten rund um das Orchester in interessanten Portraits vorgestellt. In der Adventszeit wurde ein wunderbarer musikalischer Adventskalender vorgestellt.

Und auch im Jahr 2021 gab es neue Projekte, die wir Ihnen sehr ans Herz legen möchten. Mit einem Familienkonzert wird die wahre Geschichte der Mozartkugeln anthüllt. In einem zauberhaften Musikfilm (nicht nur) für Kinder wird das Musikmärchen Peter und der Wolf von Sergei Prokofjew vorgestellt. Anfang Mai wurde nun nachgelegt mit Paléas et Mélisande von Gabriel Fauré. All das können Sie nachhören und -sehen auf dem Videokanal der Bergischen Symphoniker auf YouTube: https://youtube.com/user/BergischeSymphoniker .

Aber was haben nun die Orchesterfreunde damit zu tun? Wir haben das Orchester bei der Anschaffung professioneller Videokameras unterstützt und freuen uns sehr über die Ergebnisse. Ungewöhnliche Zeiten brauchen ungewöhnliche Maßnahmen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen auch in der Coronazeit viel Freude mit den Bergischen Symphonikern – und hoffen sehr, Sie so bald wie möglich auch in Konzertsaal, Theater und weiteren Orten ganz analog wiederzusehen.

Solinger Orchesterfreunde unterstützen Bergische Symphoniker in der nächsten Spielzeit mit 15.000 €

Reiner Daams und Julia Lipschitz einstimmig als 1. und 2. Vorsitzende bestätigt

Auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung hat der Solinger Freundeskreis der Bergischen Symphoniker seinen Vorstand gewählt. Reiner Daams wurde als 1. Vorsitzender ebenso einstimmig wie Julia Lipschitz als 2. Vorsitzende und Daniel Vis als  Kassenwart im Amt bestätigt. Als Schriftführer rückte Udo Giesen neu in den Vorstand ein, der sein Amt von Andrea Noe-Kückelhaus übernimmt, die als weiteres Vorstandsmitglied ihr Engagement bei den Orchesterfreunden fortsetzt und Almut Wiesemann bei der Aktion Freikarten für Jugendliche unterstützten wird. Auch Rena Schlemper wirkt im Vorstand weiter mit. Neu gewonnen werden konnte die Leiterin der Solinger Musikschule, Birgit Walter. „Darüber freuen wir uns sehr“, so Reiner Daams, „denn damit können wir die Zusammenarbeit zwischen Orchesterfreunden und Musikschule weiter intensivieren, um gerade junge Musikerinnen und Musiker als Publikum für unser Orchester zu gewinnen.“

Zu Beginn der Versammlung erinnerte der alte und neue Vorsitzende Reiner Daams an seine im Februar verstorbene Vorgängerin und Ehrenvorsitzende Monika Püschel. „Monika Püschel hat den Verein mit aufgebaut und stand 3 Jahrzehnte an der Spitze der Orchesterfreunde. Sie hat sich unermüdlich für die Symphoniker eingesetzt und mit dem „Bütterkenkonzert“ gemeinsam mit der Familie Heider die erfolgreichste Kammermusikreihe Solingens initiiert und organisiert. Wir werden Monika in unseren Herzen behalten und in ihrem Sinne die Arbeit für unser Orchester fortsetzen.“

„Die Orchesterfreunde sind auch im vergangenen Jahr weiter gewachsen, aktuell haben wir 340 Mitglieder“, freut sich Julia Lipschitz, „und damit können wir die Förderung der Bergischen Symphoniker in der nächsten Spielzeit von 12.000 auf 15.000 € steigern.“ Gefördert werden damit u. a. Gagen für Solistinnen und Solisten sowie Gastdirigate und Aushilfen.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich Reiner Daams beim scheidenden Generalmusikdirektor Peter Kuhn. „Peter Kuhn hat in Solingen und Remscheid über 10 Jahre hervorragende künstlerische Arbeit geleistet. Unter seiner Leitung hat sich das Orchester prächtig weiterentwickelt“, so der Vorsitzende. Zudem hob er hervor, dass Peter Kuhn auch in wirklich schweren Zeiten, in denen eine mögliche Auflösung im Raum stand, ohne wenn und aber zum Orchester gestanden hat. „Eine Zeitlang hat er sogar die Leitung weitergeführt, ohne einen gültigen Vertrag zu haben“, erinnerte sich eine der anwesenden Orchestermusikerinnen. Die Orchesterfreunde dankten Peter Kuhn mit anhaltendem kräftigem Applaus.

Solinger Orchesterfreunde verstärken ihren Vorstand und freuen sich über weiterhin großen Mitgliederzuwachs

Auf seiner Jahreshauptversammlung am 4. Mai 2017 hat der Solinger Freundeskreis der Bergischen Symphoniker turnusmäßig seinen Vorstand neu gewählt und damit die Weichen für die Zukunft gestellt. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt.

Wiedergewählt wurden:
Reiner Daams (1. Vorsitzender), Julia Lipschitz (2. Vorsitzende), Andrea Noe-Kückelhaus (Schriftführerin) sowie Almut Wiesemann (weiteres Vorstandsmitglied). Neu gewählt wurde Daniel Vis als Kassenwart, der sich den Mitgliedern vorstellte und Rena Schlemper folgt, die das Amt der Kassenwartin abgab, jedoch als weiteres Vorstandsmitglied ihr Engagement für die Symphoniker fortsetzen wird.

Zuvor hatten die bisherigen Vorstandsmitglieder über die erfolgreiche Arbeit des Vereins berichtet. „Wir freuen uns über 60 neue Fördermitglieder,“ berichtete Rena Schlemper, und Reiner Daams ergänzte: „Damit haben wir die Zahl unserer Mitglieder innerhalb von 4 Jahren auf 323 mehr als verdreifachen können. Das beweist, welch großen Rückhalt die Bergischen Symphoniker in Solingen für ihre hervorragende künstlerische Arbeit genießen.“

„Durch Mitgliedsbeiträge und vor allem durch Spenden ermöglichen wir die Finanzierung vieler Solistinnen und Solisten und auch Werbemaßnahmen wie Anzeigen in den Tageszeitungen. Wir unterstützen die wichtige Bildungsarbeit des Orchesters mit Schülerinnen und Schülern. Auch gäbe es ohne unseren Einsatz im Konzert keine Blumen mehr für Solistinnen, Solisten und unseren Generalmusikdirektor,“ verdeutlichte der alte und neue erste Vorsitzende die Rolle der Orchesterfreunde.

Zudem ermöglicht der Verein gemeinsam mit der großzügigen finanziellen Unterstützung der Stiftung der Eheleute Krebs das Angebot, allen jungen Menschen bis zum Alter von 25 Jahren die Konzerte mit einer Freikarte zu besuchen – ein Angebot, das von Almuth Wiesemann organsiert wird und das sich weiterhin großer Nachfrage erfreut. „Allein in dieser Spielzeit haben bislang über 300 Jugendliche das Angebot wahrgenommen und eines der symphonischen Konzerte besucht. Die Rückmeldungen der Jugendlichen sind sehr begeistert, manche kommen immer wieder“, konnte  Almuth Wiesemann den Mitgliedern berichten.

Generalmusikdirektor Peter Kuhn, der auch als Mitglied des Vereins an der Jahreshauptversammlung teilnahm, berichtete abschließend über seine Pläne für die kommende Spielzeit und weckte dabei bei den Mitgliedern Neugier und Vorfreude auf die kommende Spielzeit mit den Bergischen Symphonikern.

Mit Zuversicht nach vorn blicken

Reiner Daams im Interview mit der  Rheinischen Post

Reiner Daams von den Freunden der Bergischen Symphoniker über den Gesellschaftervertrag für das Orchester, die Entwicklung des Chores und Kritik am Programm von Generalmusikdirektor Peter Kuhn.

Wie verfolgen Sie die parteiübergreifende Diskussion in Remscheid über den Fortbestand der Symphoniker?

Daams Sehr intensiv. Das Orchester hat nur eine Zukunft, wenn beide Trägerstädte zu ihm stehen. Die Diskussionen sind zweifellos auch belastend für die Musiker. Sicherlich muss man dazu sagen, dass auch Remscheid ein Haushaltsproblem hat, das sogar noch etwas schärfer ist als das in Solingen. Deshalb sind wir froh, dass mit dem Abschluss des Gesellschaftervertrags und dem Haustarifvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren Planungssicherheit geschaffen wurde.

Das Problem ist aber doch, dass die Kosten gestiegen sind…

Daams Dass das passiert, musste man ja wissen, wenn man Personal beschäftigt und durch die Abschlüsse im öffentlichen Dienst jedes Jahr Lohnerhöhungen fällig werden. Zudem sind die Möglichkeiten einer Einnahmeerhöhung ausgereizt. Die Bergischen Symphoniker sind vermutlich das am stärksten ausgelastete Orchester in ganz Deutschland. Von 210 theoretisch möglichen Orchesterdiensten hat es im letzten halben Jahr 207 geleistet. Das zeugt auch von der hervorragenden Arbeit des Geschäftsführers (Stefan Schreiner, die Redaktion).

Was bedeutet das alles für die Zukunft?

Daams Bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts gibt es eine Bestandsgarantie. Natürlich würde ich mir eine tragfähige Lösung auch darüber hinaus wünschen. Der Gesellschaftervertrag läuft zunächst unkündbar bis zum Ende des Haustarifvertrages. Danach gibt es eine fünfjährige Kündigungsfrist.

Was passiert, wenn eines Tages doch das Aus für die Bergischen Symphoniker in dieser Form kommt? Käme etwa eine Fusion mit dem Wuppertaler Orchester in Frage?

Daams Die Debatte um Wuppertal gib es schon lange. Aber sie führt zu nichts. Würde man die Orchester zusammenlegen, entstünde ja ein Ensemble, das größer ist als das in Wuppertal. Das wäre dann zwingend ein A-Orchester, das nach einem höheren Tarif bezahlt wird. Daher würde durch eine Fusion die finanzielle Belastung für Solingen und Remscheid steigen, während gleichzeitig die Leistungsfähigkeit abnehmen würde.

Welche Alternativmodelle gibt es?

Daams Es gibt viele sinnvolle Möglichkeiten der kulturellen Zusammenarbeit im bergischen Städtedreieck. Dazu gehört eine offene Diskussion über eine umfassende Kooperation in den Bereichen Theater und Orchester. Es macht beispielsweise Sinn, über eine Bergische Kulturgesellschaft nachzudenken, die die Programme gestaltet und in der sich die beiden Orchester gegenseitig unterstützen.

Themenwechsel: Sie sind auch Vorsitzender des Chores der Bergischen Symphoniker. Wie entwickelt der sich?

Daams Die Mitgliederzahl ist zuletzt von 69 auf 81 gestiegen. Mit dabei ist auch eine ganze Reihe junger Menschen. Die Altersspanne liegt bei uns zwischen 15 und 80 Jahren. Wir freuen uns über jeden Musikbegeisterten, der zu uns stößt. Wichtig ist, dass man im Chorgesang geübt ist und Noten lesen kann. Wir singen ja ein philharmonisches Repertoire.

Wie gehen Sie eigentlich mit der Kritik an Generalmusikdirektor Peter Kuhn um? Das Programm sei nicht populär genug, heißt es aus Teilen der Politik.

Daams Ich halte die künstlerische Arbeit und auch die Auswahl von Peter Kuhn für hervorragend. Er schafft eine sehr gute Mischung aus bekannten Werken und neuen, manchmal auch herausfordernden Werken. Ein Programm nur aus klassischen Schlagern wird schnell langweilig. Orchester, die diesen Weg gegangen sind, haben das gemerkt. Im ersten Jahr zieht das vielleicht noch ein großes Publikum an, im zweiten lässt das Interesse schon nach und im dritten haben Sie einen leeren Konzertsaal. Es ist doch spannend, Neues zu zeigen.

Passt in diese Linie auch die neue Konzertreihe „On Fire“, die in der kommenden Spielzeit mit einer Mischung aus Klassik und moderner Musik aufwartet?

Daams Ja. Wir unterstützen dieses Crossover-Projekt, weil wir es für eine wichtige Ergänzung zum sonstigen Programm halten. Es gibt uns die Möglichkeit, Publikum zu gewinnen, das sonst nicht die Bergischen Symphoniker besucht, auch wenn dadurch nicht zwingend die Besucherzahlen für die klassischen Konzerte steigen. Ich bin sehr gespannt auf das erste Konzert mit Max Mutzke. „On Fire“ ist eine überaus interessante Geschichte, die im Übrigen von Musikern selbst initiiert wurde. Das beweist wiederum das große Engagement innerhalb der Bergischen Symphoniker.

ALEXANDER RIEDEL FÜHRTE DAS GESPRÄCH
Quelle: RP

Dank an Norbert Feith und Peter Kuhn

Der scheidende Solinger Oberbürgermeister Norbert Feith hat anlässlich des Auftaktes in die Konzertsaison 2015/2016 klargestellt, dass es keinerlei Veranlassung gibt, die Bergischen Symphoniker und die Zusammenarbeit mit unserem Generalmusikdirektor Peter       Kuhn in Frage zu stellen. Dazu erklärt Reiner Daams, der Vorsitzende des Freundeskreises der Bergischen Symphoniker:

„Der Solinger Freundeskreis der Bergischen Symphoniker begrüßt die klaren Worte von Norbert Feith sehr. Die Kritik an Peter Kuhn ist nicht berechtigt. Er leistet seit nunmehr 6 Jahren eine hervorragende künstlerische Arbeit mit unserem Orchester, die die musikalische Qualität der Symphoniker weiter gesteigert hat – und das trotz der zum Teil äußerst schwierigen Rahmenbedingungen, weil die Existenz unseres Orchesters immer wieder in Frage gestellt wurde. Dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet.

Die Behauptung, in früheren Jahren seien mehr Jugendliche in die Konzerte gekommen, ist schlicht und einfach falsch. Allein im vergangenen Jahr haben über 400 junge Menschen die 10 symphonischen Konzerte in Solingen besucht. In der Vergangenheit gab es niemals auch nur annähernd gute Besucherzahlen von Jugendlichen.

Die Solinger Orchesterfreunde hoffen darauf,, dass die entstandenen Irritationen in den kommenden Sitzungen des Aufsichtsrates ausgeräumt werden können. Es ist ein völlig normaler Vorgang, dass sich Herr Kuhn für die Zeit nach Ablauf seines bis 2017 befristeten Vertrages andere Optionen eröffnet. Die öffentlich über die Medien geäußerte Kritik ist dagegen nicht akzeptabel. Hier erwarten wir eine Klärung.

Bei Norbert Feith bedanken wir uns herzlich dafür, dass er auch in schweren Zeiten immer zu den Symphonikern gestanden hat und wünschen ihm alle Gute für seine persönliche und berufliche Zukunft.“

Neuer Vorstand gewählt – Monika Püschel ist Ehrenvorsitzende

Auf seiner Jahreshauptversammlung am 2. Juni 2015 hat der Solinger Freundeskreis der Bergischen Symphoniker einen neuen Vorstand gewählt und damit die Weichen für die Zukunft gestellt. Als neue Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt:

Reiner Daams, 1. Vorsitzender, Julia Lipschitz, 2. Vorsitzende, Rena Schlemper, Kassenwartin, Andrea Noe-Kückelhaus, Schriftführerin sowie Almuth Wiesemann, weiteres Vorstandsmitglied.

Monika Püschel (Ehrenvorsitzende), Rena Schlemper (Kassenwartin), Julia Lipschitz (2. Vorsitzende) , Almuth Wiesemann (weiteres Vorstandsmitglied) , Andrea Noe-Kückelhaus Schriftführenerin), Reiner Daams (1. Vorsitzender), Peter Kuhn (Generalmusikdirketor)

Mit stehendem Applaus bedankten sich die Mitglieder bei ihrer ausscheidenden 1. Vorsitzenden, Monika Püschel, die sich insgesamt über 30 Jahre ununterbrochen im Vorstand der Solinger Orchesterfreunde engagiert hat. Als erste Amtshandlung verlieh der neue Vorstand Monika Püschel die Ehrenmitgliedschaft und ernannte sie zur Ehrenvorsitzenden. Der neue 1. Vorsitzende und bisherige Kassenwart , Reiner Daams, erinnerte in einer Dankesrede an das Wirken von Monika Püschel – darunter die Organisation der traditionellen „Bütterkenkonzerte“ mit der Familie Heider, für die sie in jedem Jahr mit ihren Helferinnen und Helfern die unzähligen Bütterken in Handarbeit selbst hergestellt hat.

Monika Püschel bedankte sich herzlich und versprach, dass sie sich weiterhin um die Blumen für die Solistinnen und Solisten kümmern wolle und dem Orchester und dem Verein selbstverständlich auch in Zukunft treu bleiben werde.

Der neue 1. Vorsitzende stellte die Notwendigkeit des bürgerschaftlichen Engagements für die Bergischen Symphoniker in den Mittelpunkt seiner kurzen Bewerbungsrede. Die beiden Städte Solingen und Remscheid seien schon jetzt und auch auf Dauer nicht in der Lage, das Orchester allein zu tragen. Die beiden Freundeskreise in Remscheid und Solingen wie auch die im vergangenen Jahr gemeinsam mit den beiden Städten und den Stadtsparkassen gegründete Stiftung Bergische Symphoniker seien deshalb unverzichtbar für den Erhalt des Orchesters. Er rief die Mitglieder auf, alle Möglichkeiten zu nutzen, auch weiterhin neue Mitglieder zu werben.

Trauer um Ulrich Mutz

Mit großer Bestürzung haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass Ulrich Mutz, ein großer und langjähriger Freund und Wegbegleiter der Bergischen Symphoniker am 19. Februar 2015 im Alter von nur 51 Jahren den Folgen eines Herzinfarkts erlegen ist. Den Solinger Orchesterfreunden ist Ulrich Mutz besonders durch die von ihm begründeten regelmäßigen Einführungsvorträge zu den Philharmonischen Konzerten der Bergischen Symphoniker vertraut. Zudem hat er eine ganze Reihe von Konzerten auch als Modertor bereichert, unvergessen bleibt seine wunderbare Moderation der konzertanten Aufführungen des 3. Aktes der Meistersinger von Nürnberg mit vielen sehr sachkundigen Hintergrundinformationen über das Werk Richard Wagners.

Ulrich Mutz war als Kulturjournalist für Tageszeitungen, Fachzeitschriften und mehrere Rundfunkanstalten der ARD tätig, unter anderem für WDR 3, wo er als Autor und Moderator arbeitete. Daneben publizierte er zahlreiche wissenschaftliche Buchbeiträge. Seine Vortragstätigkeit führte ihn an verschiedene deutsche Universitäten und Musikhochschulen sowie zu internationalen musikwissenschaftlichen Kongressen. Stets zog es den erfahrenen Musikjournalisten und Kritiker auch immer wieder zurück ins Bergische Land, wo er seit vielen Jahren als fachlich versierter, allseits anerkannter und beliebter Begleiter und Förderer die Kulturszene seiner Heimatstadt nachhaltig geprägt hat. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Familie, seiner Ehefrau und seinen Kindern.